Minimalmengenschmierung

Technische Daten

Minimalmengenschmierung allgemein

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fein dosierbares, elektronisch gesteuertes System für feinste Flüssigkeitspartikel, ohne dass sich sichtbarer Sprühnebel bildet

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minimaler Kühlmittelverbrauch (je nach Einstellung nur wenige Milliliter pro Stunde)

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2 unabhängig voneinander einstellbare Sprühdüsen

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Tankinhalt 1 Liter, empfohlen für Schmierstoffe wie den Minimalmengenschmierstoff WST 20

optional

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Ausführung mit Tankinhalt 4 Liter, empfohlen für Alkohol etc.; hier wird das Werkzeug durch einen feinen Sprühnebel gekühlt – entsprechend dem Prinzip der Kühl-/Sprühvorrichtung, jedoch mit deutlich geringerem Verbrauch

Voraussetzungen

Bitte beachten Sie, dass zum Betrieb der Minimalmengenschmierung ein Druckluftanschluss vorhanden sein muss. Der mittlere Luftverbrauch beträgt etwa 80 Liter pro Minute. Abhängig davon, wie Ihr System sonst ausgestattet ist, kommen verschiedene Kompressorentypen in Betracht. Wichtig für die Auswahl sind folgende Fragen: Ist beispielsweise noch eine Spindel mit Sperrluftanschluss bzw. pneumatischem Werkzeugwechsel vorhanden, wie lang ist die Zuleitung, wie laut darf der Kompressor sein?

Lieferumfang

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Steuereinheit mit Flüssigkeitstank

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2 Sprühdüsen mit Kapillarschläuchen

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1 Liter Spezialschmierstoff WST 20

für Nachbestellungen

Geeignete Baureihen

 

Die technisch ausgefeilteste Lösung ist eine elektronisch gesteuerte Minimalmengenschmierung, welche die benötigte Schmierstoffmenge auf wenige Milliliter pro Stunde reduziert. Für die regelmäßige Bearbeitung von Stählen ist sie unbedingt empfehlenswert.

Diese Technik verbindet die Vorteile der Trockenbearbeitung mit denen der Nassbearbeitung: Der Reinigungsaufwand von Maschinen und Werkstücken verringert sich, ebenso die Entsorgungsprobleme. Zudem reduziert sich die Belastung des Arbeitsplatzes durch gesundheitsschädliche Dämpfe oder Hautkontakt zu Kühlflüssigkeiten. Trotzdem bleiben die Werkzeuge während der Bearbeitung im optimalen Temperaturbereich.

Dieses Verfahren hat primär nicht zum Ziel, Wärme durch Flüssigkeit abzuführen, sondern durch Schmierung die Wärmebildung zu verhindern. Durch präzise Dosiertechnik wird der Schmierstoff in mikrofeine Partikel zerstäubt, ohne dass sich sichtbarer Sprühnebel bildet. Insgesamt haben diese Tröpfchen eine besonders große Oberfläche. Der dort entstehende hauchdünne Schmierfilm, der auch unter großem Druck haften bleibt, reduziert die Reibungsenergie während der Bearbeitung. Diese verringerte Belastung des Werkzeugs führt zu sauberen Schnittkanten und einer längeren Standzeit bei hohen Vorschüben.

 
Minimalmengenschmierung

Minimalmengenschmierung mit zwei flexiblen Sprühdüsen, links oben: Steuereinheit mit Flüssigkeitstank und Armaturen.

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